mitflugbestimmungen - Fliegen muss geregelt sein PDF Print E-mail

 

Die nachfolgenden Mitflugbestimmungen gelten für die Beförderung von Fluggästen durch den Piloten Timo Huber. Nachfolgend Pilot genannt.

Grundsätzlich gilt: Alle auf dieser Website beschriebenen Flüge finden auf privater Basis statt und sind auf keiner Weise von kommerzieller Natur. Die Flüge werden zu Selbstkostenpreisen angeboten.

  1. Durchführung
    1. Die Durchführung eines Fluges liegt im Ermessen des Piloten. Er entscheidet aufgrund äusserer Umstände (z.B. meteorologische Verhältnisse) als auch aufgrund seiner Erfahrung, ob der geplante Flug innerhalb der zulässigen Grenzen durchführbar ist.
    2. Der Pilot behält sich das Recht vor, einen Fluggast nicht zu befördern, wenn dieser aufgrund seines Verhaltens (z.B. durch übermässigen Alkoholkonsum) Anlass gibt, an der sicheren Durchführung eines Fluges zu zweifeln.
  2. Nichtdurchführung/ Vorzeitige Beendigung des Fluges
    1. Erscheint ein Fluggast aus entschuldbaren Gründen nicht, kann - nach Rücksprache mit dem Piloten - der Flug zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Flugvorbereitung (z.B. Reservationskosten, Zollgebühren etc.) werden dem Fluggast in jedem Fall belastet.
    2. Erscheint ein Fluggast aus eigenem Verschulden nicht, besteht die Möglichkeit - nach Rücksprache mit dem Piloten - den Flug zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen. Der Wert des Gutscheines bleibt grundsätzlich bestehen. Es wird aber eine Bearbeitungsgebühr von 10% des Gutscheinwerts erhoben. Allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Flugvorbereitung (z.B. Reservationskosten, Zollgebühren etc.) werden dem Fluggast in jedem Fall belastet.
    3. Liegen Gründe vor, die den Piloten dazu veranlassen nicht zu starten, wird der Flug zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden; dies unter Anrechnung des gesamten bereits bezahlten Betrages. Es werden keine Kosten übernommen, die dem Fluggast als Folge daraus entstehen (z.B. verpasster Termin).
    4. Kann ein Flug durch Verschulden des Piloten (z.B. unentschuldigte Abwesenheit) nicht stattfinden, kann er zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden; dies unter Anrechnung des gesamten bereits bezahlten Betrages. Der Fluggast hat aber auch die Möglichkeit, den Gutschein zurückzugeben und den bereits bezahlten Betrag zurückzuverlangen. Bearbeitungsgebühren werden in diesen Fall keine erhoben.
    5. Der Pilot kann jeden Flug vorzeitig beenden, wenn er eine Beeinträchtigung der Sicherheit für Fluggäste oder Flugzeug befürchtet. Wird ein Flug aufgrund eines Pilotenentscheides vorzeitig beendet, wird für eine allfällige Differenz zwischen dem vereinbarten Preis und der erbrachten Leistung ein neuer Gutschein ausgestellt. Davon ausgenommen sind Umstände, die durch ungebührliches Verhalten eines Fluggastes verschuldet wurden und zur vorzeitigen Beendigung geführt haben. Ein neuer Gutschein wird in diesem Fall nicht ausgestellt.
    6. Der Gutschein kann nicht bar ausbezahlt werden.
  3. Flüge ins Ausland
    1. Der Fluggast ist selber verantwortlich, die Einhaltung der Einreise-, Gesundheits- und Devisenvorschriften zu befolgen. Er muss insbesondere gültige Reisedokumente besitzen und diese auf sich tragen.
    2. Der Fluggast verpflichtet sich, die jeweiligen Zollbestimmungen einzuhalten und ordnungsgemäss zu befolgen.
    3. Kann ein Rückflug aufgrund eines Piloten- Entscheides, (z.B. wegen ungenügender meteorologischer Verhältnisse, Streik der Flugverkehrsleitdienste, technische Probleme) nicht stattfinden, werden daraus entstehende Kosten nicht übernommen (Hotel, Erwerbsausfall etc.)
  4. Versicherung
    1. Die Versicherung ist grundsätzlich Sache des Fluggastes.
    2. Der Fluggast unterliegt bei der Beförderung aufgrund des ihm ausgestellten Flugscheins den Haftungsbestimmungen des Lufttransportreglements vom 3. Oktober 1952/ 1. Juni 1962 (für Inlandbeförderungen) und des Warschauer Abkommens vom 12. Oktober 1929/ 28. September 1955 (für internationale Beförderungen) in der zur Zeit des Fluges geltenden Fassung. Die Haftung des Luftfrachtführers und seines Personals für Tod oder Körperverletzung des Fluggastes sowie für Verlust oder Beschädigung von Reisegepäck ist nach diesen Bestimmungen in der Regel beschränkt.
    3. Bei den Flügen handelt es sich um private Flüge gegen Entgelt, bei dem die Haftung in der Regel beschränkt ist und kein Versicherungsobligatorium zur Deckung von Personen- und Sachschäden der Passagiere besteht.